
Das
sie einmal einen Fanclub gründen würden, hätten sich viele unserer Mitglieder
nicht träumen lassen, als sie im zarten Kindesalter an Vaters Hand zum ersten
Mal ins Stadion gingen.
Dort wurden sie mit einem Virus infiziert, von dem sie bis zum heutigen Tag
niemand heilen konnte, dem Fußballvirus.
Als erstes Symptom trat eine rot-weiße Färbung des Herzens zum Vorschein,
gepaart mit einer gesunden Abneigung gegen ein benachbartes Untertagevolk. Im
Jahr 1994 konnte man also 15 Personen treffen, die sich irgendwann entschlossen
einen Fanclub ins Leben zu rufen. Nun musste nur
noch
ein Name her.
Viele Vorschläge wurden keine 10 Minuten alt, da keiner heißen wollte, wie
eine Bierflasche oder ein Stadtteil. Unser allgemeiner Gemütszustand und das
FSV-Logo führte uns zu dem Namen "Die Schwansinnigen". Ein Name, der
Programm wurde.
Bereits ein Jahr später wurden wir zum Fanclubturnier der
"Bodenseeteufel", einem Fanclub des 1.FC Kaiserslautern, eingeladen.
Mit diesem Fanclub wurde auf Anhieb Fanfreundschaft geschlossen. Da unsere Fahne
auf fast jedem Sportplatz hing, auf dem FSV den Rasen betrat, erhielten wir
immer positive resonanzen darauf, wie wir uns als Fans darstellen.
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